05.10.2015

Presseinformation – "Landwirtschaft ernährt Familien"

Zum Erntedanksonntag hat der NLV die Rolle der Landwirtschaft betont: verantwortungsvoll als Erzeuger und Bewahrer unserer Erde.

Barbara Otte-Kinast wirbt auf der Kanzel der hannoverschen Marktkirche für mehr Vertrauen in die Landwirtschaft

Hannover – „Wir Landwirte wirtschaften, um Familien zu ernähren, wir machen einen wunderbaren Job“, sagte Barbara Otte-Kinast am Erntedanksonntag in der hannoverschen Marktkirche. Die Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV) betonte: „Wir sind uns unserer Verantwortung in der Lebensmittelerzeugung bewusst und wir wissen: Wir haben nur diese eine Erde und wollen sie bewahren.“ Das Bild der modernen Landwirtschaft schwanke in den Köpfen der Verbraucher oft zwischen idyllischen Bilderbuchhöfen auf der einen und industrialisierten Betrieben, die Tiere quälen und die Umwelt vergiften, auf der anderen Seite. „Beide Sichtweisen verzerren die Realität. Die LandFrauen möchten die Herkunft der Lebensmittel transparent machen und einen Dialog auf Augenhöhe führen. „Kommen Sie auf unsere Höfe und machen sich ein Bild, woher unser aller Lebensmittel stammen!“, appellierte Otte-Kinast.

Die LandFrauen hatten den gesamten Familiengottesdienst zum Thema „Teilen und mitteilen“ mitgestaltet. Otte-Kinast stellte LandFrauen dabei als „Menschen, die gern teilen“ vor. Sei es das Wissen um Alltagskompetenzen oder ganz aktuell ihr Einsatz für die Flüchtlinge. Viele LandFrauenvereine im NLV seien bereits mit Aktionen für Flüchtlinge am Start und auch der Landesverband werde sich in Zukunft in dieser Frage verstärkt engagieren. 

Die Erntekrone hatten die LandFrauen des Kreisverbandes Burgdorf gebunden. Dessen Vorsitzende, Karin Buchholz, erläuterte von der Kanzel aus die Bedeutung der Krone: „Die vier aus unterschiedlichen Getreidesorten gebundenen Streben stehen für Freude, Dank, Sorge und Hoffnung. Ohne Anfang und Ende verbindet sie der Kranz, so gibt er ihnen Halt und Stabilität. Ich freue mich, dass diese Erntekrone anschließend ein Jahr im Regionshaus in Hannover das Treppenhaus schmücken darf und wir so ein Zeichen der Landwirtschaft in die Stadt tragen können.“ Der Kreisverband hatte darüber hinaus für die Dekoration aus Erntegaben im Altarraum gesorgt. Jede(r) Gottesdienstbesucher(in) durfte sich am Ende – vom Apfel bis hin zur Zuckerrübe – aus der Dekoration etwas für den Kochtopf zu Hause mitnehmen.

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