08.06.2016

Presseinformation – Glyphosat: besser als seine Alternativen

Gegen Meinungsmache und Übervorsicht: Verbote, die an Studienergebnissen vorbeigehen, helfen nicht.

Beim „Wissen ent-spannt“-Seminar zum Thema Glyphosat: Teilnehmerinnen mit Stefan Engert vom BfR und Barbara Otte-Kinast, NLV-Vorsitzende (Mitte sitzend)

Hannover – „Deutschland enthält sich – und Glyphosat wird verboten?“, kritisiert die Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV) Barbara Otte-Kinast das Ergebnis der jüngsten EU-Abstimmung zum Thema. „Dahinter steht kein Sachverstand, sondern der Druck panikschürender Umweltlobbyisten“, ist Otte-Kinast überzeugt.

„Einsatz von Glyphosat – zwischen Horror und Verharmlosung“  – unter dieses Motto hatte der NLV im März dieses Jahres eines seiner Seminare „Wissen ent-spannt“ zur Qualifikation in landwirtschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit gestellt. Eingeladen dazu waren Experten aus Wissenschaft, Landwirtschaft und von Naturschutzverbänden.

Dabei berichtete Stefan Engert vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dass Glyphosat regelmäßig hinsichtlich seiner Risiken für Gesundheit und Umwelt sowie seiner Wirksamkeit neu bewertet wird. Das BfR hat für die gesundheitliche Bewertung von Glyphosat mehr als 1.000 Studien, Dokumente und Veröffentlichungen geprüft und ausgewertet. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft ist Glyphosat nicht krebserregend. „Im Vergleich zu anderen Herbiziden weist Glyphosat eine geringere Toxizität gegenüber Tieren auf“, sagt Otte-Kinast. Der Nutzen übersteige das Risiko bei Weitem.

Experten warnen, dass Landwirte nach einem Verbot auf eine Mischung verschiedener Herbizide ausweichen werden, die sie als problematischer als Glyphosat einschätzen. „Wir fordern deshalb von den Stimmberechtigten im EU-Vermittlungsausschuss ein klares Votum für die Zulassung von Glyphosat – und vom Verbraucher, zwischen Fakten und Meinungsmache zu unterscheiden“, sagt Otte-Kinast.

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